Pestalozzischule

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Geschichtliches

Am 19.10.1892 beantragt Rektor Becker eine besondere Klasse für die geistig Schwachen. Dieser Antrag wird 1895 wiederholt. Die erste Hilfsklasse wurde am 01.06.1907 unter der Leitung von Lehrer Ewald Schulze eingerichtet. Er hat sich in den Folgejahren um die Entwicklung  der Ilmenauer Hilfsschule sehr verdient gemacht. Ostern 1920 bestehen schon drei Hilfsschulklassen. Drei Jahre später, Ostern 1923, wurde die Hilfsschule selbständig und zog in das heutige Gebäude um. Zu diesem Zeitpunkt werden 4 Klassen mit 89 Schülern unterrichtet. Schulleiter war Lehrer Schulze. Außerdem gab es die Lehrer Herr Bahrmann, Herr Blumenstein und Herr Apel. Gleichzeitig wird eine Mädchenberufsschule darin untergebracht. Die Schulleitung und der Elternbeirat beantragen am 06.03.1925 den Schulnamen „Pestalozzischule“, der auch genehmigt wurde. Über die Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Schule im Jahr 1932 berichtet das Nachrichtenblatt „Die Henne“. 1934 arbeiten 6 Lehrer an der Pestalozzischule und die Schule wird für ein Jahr zur Hälfte Pestalozzischule und Knabenschule. Herr Rektor Schulze schied 1938 aus dem Dienst. Eine Reihe von ihm herausgegebener Hilfsschullehrbücher und ein Hilfsschullehrplan zeugen von seiner Sachkenntnis. Sein Amt übernahm für ein Jahr Herr Bahrmann. Der II. Weltkrieg (1939-1945) erschwerte die Arbeit an der Schule erheblich. Die Schule war mehrfach Lazarett. Frau Piesker hatte die Schulleitung. Im Juni 1945 übernimmt Hilfsschullehrer Josef Laqua aus Oppeln die Leitung der Schule – viele Lehrmittel, die reiche Schulbücherei, Personalbögen und die Chronik waren durch Kriegseinwirkung vernichtet – Unterricht durfte vorläufig nicht erteilt werden. Unter schwierigen Bedingungen wurde am 01.10.1945 der Unterricht wieder aufgenommen.

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